Diät ist keine Lösung

Eine junge, schlanke Frau in Jeans mit Massband nach erfolgreicher Diät

Für mich können Diäten keine Lösung sein, den Diäten arbeiten mit Verboten.

Du darfst keine Fette! Du darfst keine tierischen Produkte essen. Du darfst keine Kohlenhydrate. Das gefällt mir nicht, denn es bedeutet Kampf. Kampf gegen Hunger, Kampf gegen Pfunde, Kampf gegen natürliche Bedürfnisse. Und zum Schluss verlierst du, weil sich die Gründe dafür, dass du zuvor zu viel oder die falschen Dinge gegessen hast, durch eine Diät kein bisschen ändern.

Menschen, die sich den Magen verkleinern lassen, tun das auf in dem Glauben, dadurch weniger Hunger zu haben. Aber der Hunger kommt nicht aus den Magen; der Hunger, der Menschen 230 Kilo wiegen lässt, entspringt ihrer Seele. Dieser Hunger verschwindet nicht mit einem Stück des Magens. Die Sorgen und die innere Zerrissenheit dieser Menschen bleiben auch nach einer Operation bestehen, und, was häufig fatal ist, jetzt fehlt das Ventil, das seit je her zumindest kurz Linderung verschaffte, wenn sie nicht mehr aushalten konnten: das Essen. Ja, diese Menschen haben große Mengen gegessen, dem ihm mehr sie gegessen haben, desto effektiver haben sie sich und ihre seelischen Schmerzen bedeuten können. Wenn diese Möglichkeit nicht mehr besteht, wird der Druck umso stärker, und sie brauchen neue Ventile.

Die Möglichkeit, viel zu essen, ist nicht mehr da. Das Belohnungszentrum im Gehirn braucht aber nur Reize (also viel Zucker), damit es noch Dopamin ausschütten kann. Auf kleinen Mengen Zucker reagiert es durch den vorhergehenden chronisch hohem Zuckerkonsum nur gering. Dadurch bleibt das positive Gefühl aus, dass sich sonst beim Essen eingestellt hat. Da hat der Körper nun anatomisch nicht mehr viel Nahrungsinhalt aufnehmen kann, >lösen< manche Menschen nach einer Magenverkleinerung ihr Problem mit süßen Getränken, oder sie erwärmen Schokolade, um sie trinken zu können. Vier mich ist eine Magen-OP der falsche Ansatz, weil damit lediglich symptomatisch gearbeitet wird: „Aha, du isst zu viel. Wenn wir den Magen kleiner machen, hast du weniger Hunger, und das Problem ist gelöst.“ Nein das ist es nicht. Die entscheidenden Fragen, mit denen man die Ursache für übermäßiges Essen herausfinden, fehlen:

Wonach suchst du, wenn du essen willst?

Was fehlt dir?

Was macht dich wütend? Was macht mich traurig?

Was macht die Angst, und wo der kommt diese Angst?

Wann hast Du das erste Mal in deinem Leben ein Problem mit Essen kompensiert?

Was ist passiert? Was ist dein größter Wunsch?

Welche Fähigkeiten brauchst du, um dir deinen Wunsch zu erfüllen ?

Es ist mir sehr wichtig, dass du verstehst, dass jeder Mensch alle menschenmöglichen Fähigkeiten und emotionellen in sich trägt.  Jeder Mensch kann Wut und Freude, Hass und Liebe, Einsamkeit und Geborgenheit, Sicherheit und Unsicherheit, der Achtung und Respekt und alle weiteren Gefühle spüren. Demzufolge kann er sie auch aussprechen und anwenden. Durch die Regelmäßigkeit, die Intensität und die Häufigkeit, in der wir diese Emotionen reflektieren und die Fähigkeiten nutzen, bestimmen wir unsere Einstellung. Aus unserer Einstellung wird unsere Überzeugung, und daraus entwickelt sich unser Verhalten. Wenn Du jeden Tag denkst, du bist ein Versager, dann wirst du irgendwann glauben, dass du wirklich einer bist. Und wenn du glaubst ein Versager zu sein, dann wirst du dich auch wie ein Versager erhalten.

Die Lösung ist also nicht die nächste Diät, der nächste Kampf, sondern Frieden mit sich selbst zu schließen. Wenn Du deine Lebensweise änderst, gut für dich sorgst und lernst, deine sowie die Bedürfnisse deiner Zeilen wieder wahrzunehmen, nimmst du automatisch ab. Zu hohes Gewicht ist nur das Symptom. Du erinnerst dich: Mit einem Symptom möchte dein Körper dir zeigen, dass etwas nicht in Ordnung ist. Hast du Hunger, obwohl du gegessen hast, weißt dein Körper dicht darauf hin, dass etwas nicht stimmt. Wenn es gar nicht sein kann, dass du „richtigen“ Hunger hast, weil dein Magen gut gefüllt ist, finde heraus was ihr fehlt. Vielleicht fehlt die Ruhe. Oder Sicherheit. Vielleicht möchtest du dich von einem Problem ablenken, von dem du nicht weißt, wie du es angehen sollst oder bewältigen kannst. Vielleicht hast Du nicht gelernt, wie du mit Stress, Angst oder Traurigkeit anders umgehen kannst, als sie mit Essen zu betäuben. Das kannst Du aber lernen. Hast du Hunger, ohne hungrig zu sein, halte kurz inne und frage sich: Was brauche ich jetzt wirklich ? Das kann schmerzhaft sein. Wenn beispielsweise dein Bedürfnis ist, ihn den Arm genommen zu werden, aber niemand da ist, könntest Du dich vielleicht erst einmal noch einsamer fühlen. Doch in diesem Moment bist du ehrlich und steht natürlich mit dir in Verbindung! Jetzt etwas in dich hineinzustopfen bedeutet, dass du dich von dir selbst entbindest und etwas betäubst oder ausschaltet, was gerade nervt, Angst verursacht oder Probleme macht. Um einen positiven und liebevollen Umgang mit sich selbst zu finden, braucht es manchmal Unterstützung von außen. Um Überzeugungen wie „Ich bin ein Versager“ zu ändern, bedarf es intensiver Arbeit.

Du bist richtig. Dich dafür wie du bist und was du bist, mit Diäten, Verboten und Verzicht zu bestrafen ist Kampf. Und Kampf macht Stress, und Stress macht Hunger. Du kannst diese Tretmühle sofort verlassen, wenn du verstehst, dass du die Macht dazu hast. Ich kann deine Ernährungsgewohnheiten für dich umstellen, aber ich kann dir zeigen wie es geht.

Wichtig bei bekannten es Störungen!

Menschen, Essen als Kompensation von vergangenen Lebenstraumata einsetzen, es als Sagen haben oder Binge-Eater sind, sollten sich zusätzlich professionelle Unterstützung holen !!!

Felix Klemme

NATÜRLICH SEIN

Das ganzheitliche Life-Coatching-Programm

Hat mir sehr geholfen die Zusammenhänge besser zu verstehen

Meine Empfehlung !!!

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