Gehen Teil II: Gesund für Körper und Seele

Entspanntes Paar Senioren mit Hund macht Pause im Wald

Viele Vorteile des Gehens haben Sie bereits im ersten Teil -HIER_ erfahren.

Das meist schlagende Argument für mehr Schritte ist aber wohl die eigene Gesundheit, die es einem danken wird. Mit jedem Schritt tun Sie Gutes für Ihren Körper und auch für Ihre Seele. Natürlich ist es am besten an der frischen Luft spazieren zu gehen, nicht nur wegen des erhöhten Sauerstoffgehaltes draußen, sondern auch wegen des Tageslichtes, welches viele positive Wirkungen auf den Menschen hat. Sollte sich das zeitlich aber mal nicht einrichten lassen, ist auch jeder Schritt in geschlossenen Räumen viel wert. Jeder Schritt zählt.

Sicher ist es nichts Neues für Sie, dass das Spazierengehen so gesund ist und Sie können bestimmt spontan auch mehrere positive Auswirkungen des Gehens auf den Körper aufzählen. Aber glauben Sie mir, es gibt noch unzählige Vorteile mehr. Sich diese ganzen positiven Aspekte einmal bewusst zu machen, hilft zum einen, den inneren Schweinehund zu verscheuchen, wenn er sich mal wieder auf leisen Sohlen anschleicht. Zum anderen ärgert man sich mit diesem Wissen nicht mehr so, wenn einem mal wieder die leere Parklücke direkt vor der Tür vor der Nase weggeschnappt wird. Im Gegenteil: Man ist fast schon froh, wenn man nochmal durch den ganzen Supermarkt zurücklaufen muss, weil man erst an der Kasse bemerkt, dass man noch etwas am anderen Ende des Ladens vergessen hat. In diesen Situationen können Sie sich nämlich freuen, Ihrem Körper mal wieder etwas Gutes zu tun.

Positiven Auswirkungen des Gehens

Ein paar der positiven Auswirkungen des Gehens möchte ich Ihnen deshalb gerne vorstellen. Einige werden Ihnen sicher geläufig sein, andere waren Ihnen vielleicht noch gar nicht bewusst. Meine Aufzählung ist aber keinesfalls abschließend, es gibt noch zahlreiche weitere gesunde „Nebenwirkungen“, die den Rahmen hier aber sprengen würden.

Natürlich ist ein Spaziergang ideal für das Herz-Kreislaufsystem. Diese Art der Bewegung verbessert den Cholesterinspiegel, senkt den Blutdruck und der Körper wird besser mit Sauerstoff versorgt. Man atmet automatisch tiefer, wenn man in Bewegung ist, als wenn man still sitzt, dann wird die Atmung flacher. Außerdem wird durch die Bewegung die Lunge besser durchblutet. Das alles führt dazu, dass Sie mehr Sauerstoff aufnehmen als beim Liegen im Gartenstuhl. Das Gehen hilft zudem auch, Stress abzubauen, da die vom Körper in Stresssituationen bereitgestellte Energie durch die Bewegung abgebaut wird. Somit wird angestauter Stress, der für das Herz gefährlich sein kann, vermieden. Auch anderen Organen tut das Gehen gut. Dem Darm hilft das Gehen zum Beispiel dabei, Verstopfungen zu vermeiden, da die Darmtätigkeit durch die Bewegung angeregt wird. Allgemein wird das Immunsystem durch Spaziergänge gestärkt.

Darüber hinaus profitieren Ihre Gelenke, Knochen und nicht zuletzt Ihre Muskeln. Die Gelenke werden durch das Laufen nicht nur geschmiert, sie werden auch gekräftigt und dadurch belastbarer.  Auch die Knochen werden gestärkt und die Knochendichte kann zunehmen. Ihre Muskeln werden trainiert und bei flottem Gehen können sogar welche aufgebaut werden. Im Ergebnis fördert das Gehen somit nicht nur Ihre Mobilität, sondern trägt auch zur Sturzprävention bei. Dazu kommt, dass der Stoffwechsel angekurbelt wird, was letztlich auch beim Abnehmen hilft. Je nach eigener Fitness können Sie den Trainingseffekt sogar verstärken, indem Sie längere Strecken gehen oder auch Ihr Tempo anziehen. Außerdem können Sie die Intensität Ihres Muskeltrainings zusätzlich steigern, indem Sie sich Gewichtsmanschetten  um Beine und/oder Arme schnallen. Diese gibt es in vielen verschiedenen Ausführungen mit unterschiedlich schweren Gewichten.

Vom regelmäßigen Spazierengehen profitiert aber nicht nur Ihr gesamter Körper, sondern auch Ihre Psyche wird es Ihnen danken. Beim Laufen werden nicht nur eine Menge Glückshormone ausgeschüttet. Auch die bereits angesprochene Stresslinderung wirkt sich positiv auf Ihre Psyche aus. Die Bewegung hilft auch Personen, die unter Depressionen oder Angsterkrankungen leiden.

Tun Sie sich also etwas Gutes und gehen Sie los. Kleiner Tipp noch: Laden Sie das nächste Mal Ihren inneren Schweinehund doch einfach ein, mit Ihnen zusammen spazieren zu gehen.

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